Nach dem Hackerangriff: EVK Lippstadt nimmt weitere Schritte in Richtung Normalbetrieb

Nach der Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderklinik nimmt das Evangelische Krankenhaus seit dieser Woche auch wieder Patienten der Inneren Medizin, der Neurologie sowie auf der Schlaganfallstation (Stroke Unit) und der Intensivstation auf. Auch in der Notaufnahme des EVK geht es weiter in Richtung Normalbetrieb: Die Versorgung von Patienten mit akuten medizinischen Beschwerden sowie die stationäre Aufnahme in den oben genannten Fachbereichen, findet wieder uneingeschränkt statt.

Nach dem Hackerangriff Ende März und dem Ausfall der gesamten EDV-Infrastruktur musste das Krankenhaus einen vorübergehenden Aufnahmestopp für mehrere Stationen und Fachbereiche aussprechen. Um die Wiederherstellung der Betriebsabläufe sicher zu gewährleisten, hatte sich das Krankenhaus an der Wiedenbrücker Straße für eine schrittweise Öffnung mit Ausweitung der Patientenaufnahme entschieden.

Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Krankenhausleitung davon aus, das auch in den chirurgischen Kliniken der Betrieb in den nächsten Tagen wieder ausgeweitet werden kann. Bis dahin kann es bei elektiven Eingriffen und geplanten stationären Aufenthalten weiterhin zu Terminverschiebungen kommen.

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