Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen zum Coronavirus
+++ (Stand 02.03.2020)

In den letzten Tagen erreichen uns zahlreiche besorgte Anrufe zum Coronavirus (COVID-19). Zudem steigt die Zahl der Patienten, die sich aufgrund von Bedenken vor einer möglichen Ansteckung in der Notfallambulanz unseres Hauses vorstellen.

Wir haben Verständnis für Ihr Informationsbedürfnis, dennoch ist es uns im Sinne aller Patienten wichtig, dass der medizinische Betrieb in unserem Krankenhaus nicht zu stark beeinflusst und die Notfallambulanz entlastet wird. Deshalb haben wir im Folgenden Informationen zur Risikoeinschätzung und aktuelle konkrete Handlungsempfehlungen für Sie zusammengestellt.

Weiterführende, tagesaktuelle Informationen erhalten Sie über die Internetseite des Kreises Soest www.kreis-soest.de, sowie beim Robert Koch-Institut www.rki.de.

Häufige Fragen

Wie äußert sich eine Infektion mit dem Coronavirus?

Wie andere über die Atemwege in den Körper gelangende Erreger kann eine Infektion mit dem Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus mit einem schwereren Verlauf einhergehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen.

Was soll ich tun, wenn ich grippeähnliche Symptome habe?

Bitte bewahren Sie Ruhe, denn nicht jeder Patient mit Erkältungssymptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber ist gleichzeitig ein potentieller Träger des Corona Virus. Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass Sie sich einen Erkältungsinfekt zugezogen haben. Wenn Sie sich allerdings in den letzten 14 Tagen in einem der laut Robert-Koch-Institut deklarierten Risikogebiete aufgehalten haben oder aber in dieser Zeit Kontakt mit einer infizierten Person hatten, sollten Sie Ihren Hausarzt anrufen und das weitere Vorgehen telefonisch besprechen. Der Hausarzt wird Sie über den weiteren Ablauf informieren und auch darüber, wie Sie weiterhin medizinisch versorgt werden.

Zum Schutz anderer Patienten ist es wichtig, nicht direkt in die Praxis oder ins Krankenhaus gehen.

An wen wende ich mich, wenn ich Bedenken habe, mich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben ?

Bei allgemeinen Fragen und im Verdachtsfall ist und bleibt Ihr Hausarzt erster Ansprechpartner. Bitte nehmen Sie zuerst telefonisch Kontakt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten können Sie unter der Telefonnummer 116117 den Notfalldienst der niedergelassenen Ärzte kontaktieren. Auch das Gesundheitsamt des Kreises Soest hat ein Infotelefon eingerichtet und ist ab sofort von montags bis freitags innerhalb der Öffnungszeiten für Ihre Fragen erreichbar.

Wenn Sie ernsthaft erkrankt sind und außerhalb der Sprechzeiten Hilfe benötigen, kommen Sie bitte zu uns in die Notfallambulanz. Bitte melden Sie sich vorab unter der Telefonnummer 02941/67-0 an. Zum Schutz anderer Patienten, bitten wir Sie vor Betreten der Notfallambulanz die Hände zu desinfizieren und einen Mundschutz aufzusetzen (beides steht am Eingang für Sie bereit) und unverzüglich die Mitarbeiter am Empfang der Notaufnahme zu informieren.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei einer Grippe und anderen akuten Atemwegsinfektionen, die durch eine Tröpfcheninfektion übertragen werden, schützen allgemeine Hygienemaßnahmen vor einer Übertragung des Coronavirus. Hierzu gehören regelmäßiges Händewaschen, die Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von großen Menschenmengen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.