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Neue Ärztliche Leitungen und gewohnte Versorgungsschwerpunkte

Die Notaufnahme im Krankenhaus ist einerseits ein Ort, an dem niemand gern sein möchte. Andererseits ist jeder froh, der eine solche in kurzer Zeit erreichen kann – das Krankenhaus vor der Haustür vermittelt die beruhigende Wirkung, in jeder Notlage unmittelbar medizinische Hilfe zu erhalten. Die Bevölkerung in und um Lippstadt profitiert hier doppelt: so bestehen mit Dreifaltigkeits-Hospital und Evangelischem Krankenhaus gleich zwei Anlaufstellen für alle Patienten, die wegen akuter gesundheitlicher Probleme, also Erkrankungen und Verletzungen, Hilfe benötigen – vom Herzinfarkt über den Schlaganfall oder akuten Bauch bis hin zum Polytrauma.

Ziel der neuen Kooperation der beiden Krankenhäuser ist es, die Versorgung stationärer pädiatrischer Patienten in der Region weiter zu stärken. Die enge Zusammenarbeit bietet Vorteile: Zum Beispiel, wenn ein Patient eine spezielle Diagnostik oder eine erweiterte Expertise bei unklarem Krankheitsbild benötigt. In diesem Fällen kann eine unkomplizierte Unterstützung durch den Kooperationspartner erfolgen. Auch die intensivmedizinische Versorgung ist durch das Perinatalzentrum mit Kinderintensivstation am EVK Lippstadt sichergestellt.

Das Weihnachtsessen des Vereins „Keiner ist allein“ (KIA) hat Tradition. Seit vielen Jahren bietet die Einrichtung alleinstehenden, einsamen und wohnungslosen Menschen zu den Feiertagen eine besondere Mahlzeit in stimmungsvoller Atmosphäre an. Trotz Corona bedingter Einschränkungen findet das Weihnachtessen auch in diesem Jahr statt. Finanziert wird es durch eine Spende des Evangelischen Krankenhauses.

Mit einer Lichtaktion macht das Evangelische Krankenhaus anlässlich des Weltfrühgeborenen-Tages am 17. November auf die Herausforderungen frühgeborener Kinder aufmerksam. Von Sonntag bis einschließlich Mittwoch werden die Bäume vor dem Haupteingang mit Einbruch der Dämmerung im lila Licht erstrahlen.

Ab Donnerstag, den 29. Oktober, dürfen Väter ihre Partnerin und das Neugeborene wieder täglich zwischen 16 und 19 Uhr auf der Wöchnerinnenstation des Evangelischen Krankenhauses besuchen. Am Eingang erhält der Vater durch das Krankenhaus eine medizinische Atemschutzmaske (FFP2), die er während des gesamten Aufenthaltes im Krankenhauses tragen muss.

Zum Schutz von Mitarbeitern und Patienten gilt im Evangelischen Krankenhaus ab Freitag, den 24.10., erneut ein generelles Besuchsverbot. Mit der Maßnahme reagiert das Krankenhaus auf den kontinuierlichen Anstieg der Corona-Fallzahlen im Kreis Soest und der angrenzenden Kreise.

Es ist nicht zu übersehen – die Bauarbeiten auf dem Gelände des Evangelischen Krankenhaus laufen derzeit auf Hochtouren. Gleich mehrere Großbaustellen zeugen von den Investitionen, die das Krankenhaus in die weitere Verbesserung der Gesundheitsversorgung am Standort tätigt. In den letzten Tagen ist im Park des Krankenhauses ein zweigeschossiges Gebäude in modularer Bauweise entstanden. Der Neubau für insgesamt 3,1 Millionen Euro wird während des Umbaus der Geburtsstation (Kosten rund drei Millionen) im Haupthaus als vollwertige Entbindungsstation dienen. Derweil steht ein weiteres Großprojekt auf dem Krankenhausgelände kurz vor der Fertigstellung: Die Erweiterung des Facharztzentrums an der Wiedenbrücker Straße. 5,7 Millionen Euro kostet der Neubau, der in den nächsten Monaten an die Mieter übergeben wird.

Punktlandung für den kleinen Mats – am 18. August erblickte er genau eine Minute nach seinem „großen“ Zwillingsbruder Enno und damit als 1.000stes Neugeborenes in diesem Jahr im Evangelischen Krankenhaus das Licht der Welt.

Ab Samstag können stationäre Patienten im Evangelischen Krankenhaus wieder Besucher empfangen. Das Haus reagiert damit auf die Aufhebung des Lock-Downs und die positive Entwicklung der Infektionszahlen im Kreis Gütersloh. Zum Schutz vor einer Ausbreitung des Corona-Virus gelten allerdings weiterhin Einschränkungen.

Im Evangelischen Krankenhaus, im Dreifaltigkeits-Hospital, im Marien-Hospital Erwitte und im Hospital zum Hl. Geist Geseke sind weiterhin keine Besuche möglich. Die Krankenhäuser reagieren damit auf das Infektionsgeschehen und den verlängerten Lockdown im benachbarten Kreis Gütersloh.