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Ein kleiner Junge spielt mit seinen Superhelden. Doch nicht Batman oder Spiderman hält er in den Händen, sondern eine Puppe, die einen Mundschutz trägt und wie eine Krankenschwester bekleidet ist. „Super Nurse“ lautet der Titel des Bildes des Streetart Künstlers Banksy, das der Lippstädter Maler Reiner Sonnenberg großformatig auf Leinwand gebracht und anlässlich des „Tag der Pflegenden“ am 12. Mai den Mitarbeitern des EVK Lippstadt geschenkt hat.  

Flanieren, Spazieren, zur Ruhe kommen – dazu soll der neugestaltete Park am Evangelischen Krankenhaus Patienten, Mitarbeiter und Besucher zukünftig einladen. Der Förderverein des Krankenhauses unterstützt das Projekt mit 15.000 Euro. Privatpersonen und Firmen können sich durch eine Spende ebenfalls an der Gestaltung beteiligen.

Auch in den chirurgischen Kliniken des Evangelischen Krankenhauses herrscht seit dieser Woche wieder regulärer Betrieb. Operationen und stationäre Aufenthalte in den Kliniken für Allgemein- und Vizeralchirurgie, Unfallchirurgie und Plastischen Chirurgie finden wie geplant statt.

Bei einem Besuch im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt informierte sich jetzt der CDU Landtagsabgeordnete des Wahlkreises 120 Soest II, Jörg Blöming, über die aktuellen Bauprojekte und die weiteren Planungen des Krankenhauses. Der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jochen Brink, sprach hierbei neben dem fast fertiggestellten Modulbau für die Geburtshilfe und der Erweiterung des Facharztzentrums erstmals die für die nächsten Jahre vorgesehene Erweiterung der Kinderklinik an.

Jeder der Kinder hat weiß, sobald die Kleinen auf der Welt sind, sind Planungen eigentlich nicht mehr möglich und Spontanität ist gefragt. Die kleine Hailey hat die Pläne ihrer Mutter Manuela Hauck bereits vor der Entbindung ordentlich durcheinandergebracht. Eigentlich wollte die 41jährige ihre Tochter mit einem geplanten Kaiserschnitt zu Welt bringen. Im OP-Saal des EVK Lippstadt entscheidet sich das kleine Mädchen jedoch plötzlich, sich selbst auf den Weg in Leben zu machen.

Neue Ärztliche Leitungen und gewohnte Versorgungsschwerpunkte

Die Notaufnahme im Krankenhaus ist einerseits ein Ort, an dem niemand gern sein möchte. Andererseits ist jeder froh, der eine solche in kurzer Zeit erreichen kann – das Krankenhaus vor der Haustür vermittelt die beruhigende Wirkung, in jeder Notlage unmittelbar medizinische Hilfe zu erhalten. Die Bevölkerung in und um Lippstadt profitiert hier doppelt: so bestehen mit Dreifaltigkeits-Hospital und Evangelischem Krankenhaus gleich zwei Anlaufstellen für alle Patienten, die wegen akuter gesundheitlicher Probleme, also Erkrankungen und Verletzungen, Hilfe benötigen – vom Herzinfarkt über den Schlaganfall oder akuten Bauch bis hin zum Polytrauma.

Ziel der neuen Kooperation der beiden Krankenhäuser ist es, die Versorgung stationärer pädiatrischer Patienten in der Region weiter zu stärken. Die enge Zusammenarbeit bietet Vorteile: Zum Beispiel, wenn ein Patient eine spezielle Diagnostik oder eine erweiterte Expertise bei unklarem Krankheitsbild benötigt. In diesem Fällen kann eine unkomplizierte Unterstützung durch den Kooperationspartner erfolgen. Auch die intensivmedizinische Versorgung ist durch das Perinatalzentrum mit Kinderintensivstation am EVK Lippstadt sichergestellt.

Das Weihnachtsessen des Vereins „Keiner ist allein“ (KIA) hat Tradition. Seit vielen Jahren bietet die Einrichtung alleinstehenden, einsamen und wohnungslosen Menschen zu den Feiertagen eine besondere Mahlzeit in stimmungsvoller Atmosphäre an. Trotz Corona bedingter Einschränkungen findet das Weihnachtessen auch in diesem Jahr statt. Finanziert wird es durch eine Spende des Evangelischen Krankenhauses.

Mit einer Lichtaktion macht das Evangelische Krankenhaus anlässlich des Weltfrühgeborenen-Tages am 17. November auf die Herausforderungen frühgeborener Kinder aufmerksam. Von Sonntag bis einschließlich Mittwoch werden die Bäume vor dem Haupteingang mit Einbruch der Dämmerung im lila Licht erstrahlen.

Ab Donnerstag, den 29. Oktober, dürfen Väter ihre Partnerin und das Neugeborene wieder täglich zwischen 16 und 19 Uhr auf der Wöchnerinnenstation des Evangelischen Krankenhauses besuchen. Am Eingang erhält der Vater durch das Krankenhaus eine medizinische Atemschutzmaske (FFP2), die er während des gesamten Aufenthaltes im Krankenhauses tragen muss.