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Im EVK Lippstadt gibt es ab Oktober dieses Jahres eine eigene Station für die Versorgung von Krebs-und Palliativpatienten. Die Leitung haben Dr. med. Friedrich Bergmann und Kai Uwe Varnhorn, leitende Ärzte der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin.

„Ziel ist es, die medizinische Behandlung und Betreuung bei einer fortschreitenden onkologischen Erkrankung noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten und deren Angehörigen abzustimmen“, so Franz Fliß, Geschäftsführer des EVK. Aktuell werden Patienten mit Krebserkrankungen durch das onkologisch-palliativmedizinische Fachteam gemeinsam mit den Kollegen der unterschiedlichen Kliniken des Hauses versorgt. Der Umzug auf die Ebene fünf des Hauses ist dabei Teil eines neuen Konzeptes zur Ebenenbelegung, dass das Ziel verfolgt, die Versorgung mitunter schwer erkrankter Patienten in ruhiger Umgebung zu organisieren. Für palliativmedizinisch zu betreuende Patienten können somit vermehrt Einzelzimmer angeboten werden. Hinzu kommen Bereiche für den Aufenthalt der Angehörigen und vertrauliche Arztgespräche.

„Gerade Patienten mit schweren, unheilbaren Krankheiten benötigen neben der qualifizierten medizinischen Versorgung besondere Fürsorge und Privatsphäre“, beschreibt Dr. Bergmann. Insgesamt fünf Ärzte mit einer Fachweiterbildung zum Palliativmediziner sowie speziell ausgebildete Pflegekräfte kümmern sich im EVK Lippstadt um das Wohl der Patienten der Palliativstation. „In der Regel sind es kleine Gesten, mit denen wir unseren Patienten und auch den Angehörigen in der schwierigen Situation helfen können“, erklärt Yvonne Päuler, Fachkrankenschwester für Onkologie und Palliative Care. Hierzu gehören, sich die Zeit für ein Gespräch zu nehmen oder einfach eine Hand zu halten. Generell stehen bei der Palliativmedizin die Symptombeherrschung und Lebensqualität des Patienten im Vordergrund. Wichtiger Baustein ist auch die Betreuung der Angehörigen. „Palliative Komplexbehandlung“, nennt sich der Ansatz, den Dr. Bergmann und seine Kollegen verfolgen. Zu dem fachübergreifenden Team im Haus gehören neben Schmerztherapeuten, Ernährungsberatern, Physiotherapeuten und Logopäden auch Psychologen, Sozialarbeiter und Seelsorger. „Die Betreuung der Patienten auf einer Station erleichtert die intensive fachübergreifende Arbeit für alle Beteiligten“, so Dr. Bergmann.

Laut Franz Fliß steige der Bedarf für eine qualifizierte Versorgung von Krebspatienten stetig. Deshalb plane das EVK Lippstadt, weiter in den Ausbau des onkologischen und palliativmedizinischen Angebotes zu investieren, unter anderem durch eine räumliche Erweiterung und die Ausbildung von spezialisiertem Pflegepersonal.

Das Evangelische Krankenhaus Lippstadt lädt am Donnerstag, 25. April, zum Bücherflohmarkt in das Foyer des Krankenhauses ein. Von 11 bis 17 Uhr gibt es Lesestoff aus der Patientenbücherei zu Schnäppchenpreisen. In Kisten und auf Büchertischen stapeln sich preiswerte Romane, Kinderbücher, Reiseführer, Kochbücher, Krimis, Bildbände und Ratgeber.

Der Flur zum Facharztzentrum zeigt ab Freitag, 15. März, ungewöhnliche Kunst. Die Künstler sind Menschen mit Demenz. „Auf den zweiten Blick“ heißt diese Wanderausstellung, die jetzt auch bei uns im EVK Lippstadt Station macht.

Das EVK Lippstadt investiert 4,7 Millionen Euro in den Ausbau seines Facharztzentrums. Voraussichtlicher Baubeginn ist im Juni. Bereits im Sommer des kommenden Jahres sollen die ersten Patienten in dem neuen Gebäude behandelt werden.

Die Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportverletzungen im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt wurde im November 2018 zum dritten Mal in Folge als lokales Traumazentrum ausgezeichnet. Die Auditierung und Zertifizierung erfolgte durch das TraumaNetzwerk der DGU® (Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie) einer länderübergreifenden Initiative zur Verbesserung der Versorgung von Schwerverletzten.

Elektrofahrzeuge können ab sofort auf dem Parkplatz des EVK Lippstadt an der Wiedenbrücker Straße „auftanken“. An 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr. Die Stadtwerke installierten jetzt zwei öffentliche Ladestationen. Somit erhöht sich die Zahl der Stromtankstellen in Lippstadt auf zwölf.

Die Zahl der Geburten in Deutschland steigt an. Im EVK Lippstadt spiegelt sich dieser Trend deutlich wieder. Die Geburtshilfe im EVK vermeldet Rekordzahlen: Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 1 394 Geburten. 1 454 Babies erblickten an der Wiedenbrücker Straße das Licht der Welt. 57 Geburten waren Zwillingsgeburten und einmal gab es Drillinge. „Diese Zahlen haben wir im EVK Lippstadt noch nie erreicht. Wir sind gespannt, ob die Zahl der Geburten dieses Jahr weiter ansteigen wird“, sagt Inka Krohn, Leitung Geburtshilfliche Station EVK Lippstadt.

Viermal im Jahr lädt das EVK Lippstadt zu einem Infoabend für werdende Eltern ein. Der erste Infoabend in diesem Jahr findet am Dienstag, 5. Februar, statt. Werdende Eltern haben hier die Möglichkeit, ihr Geburtsteam, die besonderen Möglichkeiten und Angebote rund um die Geburt im EVK kennenzulernen.

„Sprich mit mir! Über Krebs“ – lautet das Motto einer Veranstaltung am Montag, 11. Februar, im EVK Lippstadt. Veranstalter sind das Krankenhaus und die Krebsgesellschaft NRW, die im vergangenen Jahr unter dem gleichen Motto eine großangelegte Kampagne startete. Die Veranstaltung lehnt sich an den Weltkrebstag im Februar an.

„Wenn die Galle überläuft - Gallensteine und anderes“ ist Vortragsthema am Dienstag, 29. Januar, im EVK Lippstadt. Referenten sind Udo Dolkemeyer, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin und Lutz-Peter Lerch, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Der Vortrag im Veranstaltungsraum des Krankenhauses beginnt um 18 Uhr.