Darmkrebsfrüherkennung-Vorsorge zahlt sich aus

Darmkrebsfrüherkennung - Vorsorge zahlt sich aus 

„Es gibt kein zu jung für Darmkrebs“ lautet das diesjährige Motto der Felix-Burda-Stiftung für den Darmkrebsmonat März. Das Motto will ermutigen, in der Familie über Darmkrebs zu sprechen. Auch das EVK Lippstadt spricht über Darmkrebs – auf einer Vortragsveranstaltung am Mittwoch, 20. März.

Mit jährlich etwa 70 000 Patientinnen und Patienten ist Darmkrebs eine der häufigsten

Krebserkrankungen in Deutschland. Oft wachsen die Tumore jahrelang, ohne Beschwerden zu verursachen. Denn: Darmkrebs zeigt im Frühstadium kaum Symptome. Vorsorgeuntersuchungen können helfen, die Krankheit frühzeitig zu erkennen. Im Gegensatz zu anderen Tumorarten ist gerade beim Darmkrebs die frühzeitige Diagnose und damit auch Heilung möglich.

Unter dem Titel „Darmkrebsfrüherkennung – Vorsorge zahlt sich aus“, erläutert Dr. med. Andreas Burger, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie in Lippstadt, welche Symptome auftreten, welche Behandlungen möglich und welche Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind.

Darmkrebs entwickelt sich langsam – in der Regel aus Darmpolypen. Es dauert etwa fünf bis zehn Jahre, bis aus einer Vorstufe ein bösartiger Tumor entsteht. Dr. med. Andreas Krahn, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Gastroenterologie und konservative Intensivmedizin, spricht über „Möglichkeiten und Grenzen der Polypenentfernung“. Im Zuge einer Darmspiegelung werden Polypen meist gleich entfernt. Nur wenn der Polyp sehr groß ist, ist eine Operation vonnöten.

Welche Möglichkeiten der operativen Entfernung von Darmtumoren es gibt, stellt Sönke Scheunemann, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am EVK Lippstadt. Das Thema seines Vortrags lautet: „Möglichkeiten der modernen Bauchchirurgie“.

Besucher der Vortragsveranstaltung haben die Chance, den Hilfsfonds Darmkrebs der Felix-Burda-Stiftung zu unterstützen. Seit zwei Jahren engagiert sich das EVK Lippstadt bei der Kronkorkensammlung von Ingo Petermeier. Ingo Petermeier „versilbert“ die Kronkorken zugunsten des Hilfsfonds Darmkrebs der Felix-Burda-Stiftung.

Der Sammelbehälter für die Kronkorken steht im Sockelgeschoß des Evangelischen Krankenhauses. Er ist nicht zu übersehen und wartet darauf, für den guten Zweck gefüllt zu werden. Patienten, Besucher, Mitarbeiter – jeder darf und soll hier seine Kronkorken abgeben.

Die Vortragsveranstaltung am Mittwoch, 20. März, beginnt um 18 Uhr im Veranstaltungsraum des EVK Lippstadt.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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